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Das Thema im Mai wurde von CreativeMornings/Buffalo gewählt. Mizin Shin hat die Illustrationen erstellt. 
Folgende Gedanken tragen alle CreativeMornings Städte durch den Monat Mai:“These days, the “nows” hurry past us, shoved aside by the “next” — the urgent to-do’s, the latest breaking news. Constantly anticipating and staging for our future decimates our experience of the present. Our “now” vanishes, like water flowing through our fingertips.We cannot keep time from spilling out of our hands and into the soft earth below. It is not our task to master the present, but to savor it. To pause. Go still. Feel the air on the back of our necks, sit in both discomfort and pleasure, and marvel in the radiance of the present moment. So that we may, in the poet William Blake’s words, “Hold Infinity in the palm of your hand / And Eternity in an hour.” For all we ever have is now.”

All We Have

Was passiert, wenn eine Idee auf die Welt kommt? Was machen Handys mit dem „Jetzt“? Was ist ein Augenblick, und kann man ihn festhalten? Was haben wir, wenn nicht den Moment?

Maria-Xenia Hardt, kurz Maxi, ist freie Autorin, Moderatorin und kreative Strategin. Sie hat unter anderem für Edition F, Spiegel Online und die freundin geschrieben. Das Einzige, was sie vielleicht noch ein bisschen mehr liebt als Texte: die Bühne. Ob Poetry Slam, Theater, Moderation oder TED-Talk – Hauptsache live, Hauptsache NOW!

Bei Creative Mornings erzählt Maxi von Nasenbluten auf der Bühne und dem besten Poetry Slam ihres Lebens. Von Play und Flow. Von Vertrauen. Und lädt dazu ein, sich selbst dem Moment hinzugeben.

DESIGN war und ist der große Verführer eines auf permanentes Wachstum angewiesenen Kapitalismus. Es erspürt und setzt Trends und Moden, schafft ständig neue Anreize und befeuert den Massenkonsum - oft ohne Rücksicht auf Ressourcenverbrauch.
Die Dokumentation „Design ist niemals unschuldig“ der Freiburger Filmemacherin Reinhild Dettmer-Finke erkundet, wie die zeitgenössische Designpraxis auf drängende Probleme wie Umweltzerstörung und Klimawandel reagiert.

Reinhild Dettmer-Finke studierte Germanistik, Politische Wissenschaft und Pädagogik an der Leibniz Universität in Hannover. Seit 1988 hat sie als Autorin und Filmemacherin zahlreiche Dokumentationen und Dokumentarfilme für ARD, ZDF, ARTE zu Themen aus Gesellschaft, Zeitgeschehen und Kultur realisiert, teilweise auch als Produzentin oder Co-Produzentin mit der eigenen Firma defi-filmproduktion. Reinhild Dettmer-Finke interessiert sich für Themen, die nah an den Menschen und ihren existenziellen Brüchen und Herausforderungen erzählt werden können.

Unser Trois-Rivières Chapter hat das Oktoberthema “Design” ausgewählt, die Illustration stammt von Olivier Charland.

Procrastinate» - zu Deutsch etwa aufschieben oder zögern. Wir alle kennen diese Momente, in denen wir die Dinge einfach nicht angehen. Mit Faulheit oder Lustlosigkeit hat das wenig zu tun. Ist etwa unser System und die leistungs- und wirtschaftsorientierten Gesellschaft schuld an dieser Entwicklung? Würden wir aufhören zu prokrastinieren, wären wir nicht gezwungen Leistung zu erbringen um Geld zu verdienen?

Wir fragen uns an diesem CreativeMorning, welchen Einfluss das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) auf unsere Art der Arbeit, Motivation und Beschäftigung haben kann. Unter welchen Bedingungen kann solch ein alternatives Konzept das individuelle Wohlbefinden und die Gesellschaft beeinflussen und positiv nachhaltig verändern? Wir nähern uns der Frage aus verschiedenen Perspektiven und freuen uns sehr mit einer hochkarätigen Runde das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens zu diskutieren:

Enno Schmidt ist Künstler, Maler und Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen in der Schweiz. Er ist zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter für Grundeinkommensstudien und Öffentlichkeitswirksamkeit an der Universität Freiburg (D). 

Daniel Kalt ist Chefökonom der UBS Schweiz und berät die Geschäftsleitung in wirtschaftspolitischen Fragen. 

Kathrin Puhan ist Unternehmerin, Vernetzerin und Komitee-Mitglied der Zürcher Grundeinkommen-Initiative. Ziel ist die Erforschung und wissenschaftliche Begleitung eines Pilotprojektes mit 500 Probandinnen und Probanden in der Stadt Zürich über einen Zeitraum von drei Jahren.Gemeinsame Veranstaltung am 23.4.21 mit CreativeMornings/Zürich und CreativeMornings/Basel!

“Ripple”: ein spannendes Wort, das sich je nach Medium anders übersetzen lässt: Wellen schlagen, sich breitmachen, aber auch ertönen und erschallen.
Alles, was wir tun, hat die Kraft und Möglichkeit, einen eigenen “Ripple-Effekt” zu verursachen. Jede Handlung kann Wellen schlagen, die weit über unsere eigene Reichweite hinausgehen.

Eine Stimme kann eine Bewegung inspirieren, ein einziger Akt der Freundlichkeit kann ein Leben retten - auch wenn es noch so klein und unbedeutend erscheint, so sind unsere Handlungen doch wichtig. Spüren wir diesen Monat unseren eigenen ‘ripple effects’ nach 🌊

Auch im künstlerisch-kreativen Bereich sind Wellenbewegungen zu beobachten, die vom Objekt ausgehen und uns berühren und verändern können. Aber auch unser eigenes Schaffen kann einer Wellenbewegung hinaus in die Welt gleichen, wo sie andere Menschen erreicht.

In all diesen Bereichen ist Präsenz von großer Bedeutung. Wie können wir auf den Moment antworten, auf eine Wellenbewegung, lassen wir uns erfassen, grenzen wir uns ab oder 'surfen wir die Welle’?
„In diesem Raum, zwischen Reiz und Reaktion, liegt die Kraft unserer eigenen Antwort, unser Wachstum und unsere Freiheit.“ (Victor Frankl).

Diesen Raum sucht Matthias Emmerling immer wieder zu erforschen und zu vergrößern durch unterschiedliche Techniken. In der Musik ist sein Interesse zudem davon geleitet, wie sich Grenzen zwischen Musikern und Zuhörenden immer mehr aufweichen lassen. Das möchte er am 19.3. auch praktisch erfahrbar machen.

Matthias Emmerling ist gelernter Landschaftsgärtner, studierte Musik für Sonderschullehramt und Theaterpädagogik. Er arbeitete ein Jahr in Kalkutta für das Goethe-Institut und die Musikhochschule Würzburg. In Freiburg hat er Wurzeln geschlagen und erdet sich hier durch jahrelange meditative Praxis. Er leitet eine Gruppe der Transparenten Kommunikation, engagiert sich in einer Improtheatergruppe und spielt im Duo: www.tilia-music.de Live-Kompositionen mit Geige und Klavier.

Unser Tel Aviv Chapter hat dieses Monatsthema ausgewählt, die Illustration dazu stammt von Masha Manapov: https://www.creativemornings.com/blog/meet-our-ripple-illustrator-masha-manapov.

🥁 Am Freitag, den 26.2.2021 um 8 Uhr steigt unsere nächste Veranstaltung. Wir sind wieder gemeinsam mit Basel und Zürich unterwegs. Danke an dieser Stelle an Basel für die federführende Organisation!Zum Thema DIVERGENT, das sich mit Auseinanderdriften, Meinungsverschiedenheiten oder Abweichungen übersetzen lässt, wird Peter Glassen sprechen.Wenn der Ausruf “Eisberg in Sicht!” ertönt, ist es meist schon zu spät. Peter Glassen hat die Mission, diesen Ausruf trotz gegensätzlicher kultureller Wahrnehmungen zu verhindern. Er wird euch die Augen öffnen und big fails in der Kommunikation von großen Unternehmen in der heutigen globalisierten Welt aufzeigen. Unterschiedliche Kulturen erfordern Anpassungen an kulturspezifische Gegebenheiten des jeweiligen Landes. Wer die Zeichen und Codes einer Gemeinschaft nicht kennt oder missachtet, läuft Gefahr, einen „Clash of Cultures“ zu provozieren. Wer sie hingegen versteht, kann sie gestalten.Peter Glassen erklärt unterhaltsam und anschaulich gelungene interkulturelle Kommunikation nationaler und internationaler Marken und wie damit vorausschauend jeder Eisberg umschifft werden kann. Er ist Markenberater, Semiotiker und Gründer des Schweizer Expert*innen-Netzwerks für angewandte Semiotik: www.semiotics.ch. Seine eigenen Kulturerfahrungen in der ehemaligen DDR, der BRD und der Schweiz haben sein Sensorium und die Neugier für die Bedeutung von Zeichen geschärft. ☕️ Wir freuen uns auf einen spannenden Freitagmorgen mit Euch!

🥁 Am Freitag, den 22.1.2021 um 8 Uhr starten wir mit Kira Renée Kurz zum Thema Promise. Wir freuen uns, diese erste Veranstaltung in 2021 gemeinsam mit unseren Nachbarchaptern Basel und Zürich zu machen! 

Versprechen gibt es in allen möglichen Formen: Verabredungen, Freundschaftsakte, das Schaffen und wieder Aufgeben von Gewohnheiten, Vereinbarungen, und Entschlüsse. Dank der Unvorhersehbarkeit des Lebens - 2020 lässt da besonders grüßen - machen wir dauernd neue Versprechen und brechen sie auch.
Aber was ist der Wert und der Einfluss unseres Wortes?In der albanischen Kultur bezeichnet das Wort “Besa” ein Ehren- bzw. Treuekodex: Es bedeutet nicht nur, ein Versprechen zu halten, sondern wird als feierlicher Eid mythologisiert. Versprechen, die gemacht und gehalten werden, sind damit Austausch von Macht.

🤝 Versprechen funktionieren auf den verschiedensten Ebenen. Sei es zwischen zwei Menschen, zwischen Unternehmen als formalisierter Vertrag oder als gesellschaftliches Zukunftsversprechen.
Genau dieser letzten Kategorie wird sich Kiras Vortrag widmen. Denn ohne das Versprechen, etwas zum Positiven verändern zu können, würde weder die Politik noch politischer Aktivismus funktionieren. Kira beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zum Einen aus der Sicht der Politikwissenschaftlerin - globale Entwicklungsversprechen, versprochene Lohnerhöhungen oder die Zukunft mit Impfstoff. Und zum Anderen aus ihrer Perspektive als Gründerin von feuer.zeug, wo sie sich für das Versprechen einer gleichberechtigten und sexuell befreiten Zukunft einsetzt.

Kira Renée Kurz kam 2013 für ihr Studium der Politikwissenschaften nach Freiburg. Seitdem hat sie unter anderem eine Studierendenzeitung mitbegründet, in Vorbereitungsklassen einer Berufsschule unterrichtet, das Porno-Filmprojekt feuer.zeug gegründet und einen sozialwissenschaftlichen Master mit Aufenthalten in Argentinien und Indien beendet. Momentan bereitet sie eine politikwissenschaftliche Promotion vor, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und das Management von feuer.zeug und tritt als Speakerin auf.Wir freuen uns auf zahlreiche Gesichter und gefüllte Kaffeetassen.

Vom Loosertum in der Schule, einer wilden Jugend und den vielen unsichtbaren Hürden im eigenen Kopf. Martina Knittel (Gründerin und Geschäftsführerin der Grünhof GmbH ) spricht heiter, selbstironisch und auch mal ernst über ihre eigene Biografie und ihr wachsendes Selbstbewusstsein als berufstätige Frau und Unternehmerin.Das Video der Veranstaltung folgt…

Sebastian Kühn ist ortsunabhängiger Unternehmer, Querdenker und Mitbegründer des Citizen Circle. Er lebt ohne festen Wohnsitz immer da wo Palmen auf gutes Wifi treffen.

Jede große Veränderung beginnt mit einem kleinen Stein, der ins Rollen gebracht wird. Es ist nur der eine kleine Funke Inspiration, den es braucht, damit plötzlich langjährige Automatismen und Denkweisen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Eine einzige kleine Veränderung, wie das gemachte Bett am Morgen, kann den kompletten Tagesablauf ändern.

In 2018 wollte Sebastian es wissen und hat alle Bereiche seines Lebens auf den Prüfstand gestellt. Quasi eine Inventur der Gewohnheiten, um am Ende entscheiden zu können, was aus den Regalen fliegt und was neu aufgenommen wird. Es sind Themen, die uns alle etwas angehen, die wir aber viel zu selten hinterfragen. Mit Lifestyle X setze er sich ein Jahr lang in 12 spannenden Selbstversuchen in Bereichen wie Ernährung, Selbstfindung und Natur aus. Zum Beispiel in einem Naturisten Camp in Frankreich, als Einsiedler in Schweden und als Pilger.

Im Impulsvortrag im Mai spricht er live aus Malaysia über Lifestyle X und sein Verhältnis zur Natur.

Das Event findet via Zoom statt. Eine (kostenlose) Anmeldung ist dennoch notwendig (s. oben).

Mit CreativeMornings in den Freitag starten. Das haben um die 50 Frühaufsteher*innen am letzten Freitag virtuell mit uns gemacht.

Wir haben tolle Gäste zum April-Thema „Purpose“ eingeladen.

Jakob von der Purpose Stiftung arbeitet an einem großen Ziel: Eigentum neu denken! Für eine Wirtschaft die Mensch und Gesellschaft dient. Die gemeinnützige Purpose Stiftung arbeitet für einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft: von Profitmaximierung zu Sinnmaximierung durch Verantwortungseigentum.

Was das alles bedeutet und dass es schon Unternehmen gibt, die das umsetzen, hat er uns in einem 20-minütigem Impuls erzählt.

Ein bekanntes Freiburger Unternehmen, die Triaz-Group (u.A. Waschbär, ein Onlineversand für ökologische Produkte) ist seit 2017 Purpose-Unternehmen. Matthias Wehrle, Purposeunternehmer und Geschäftsführer von der Triaz-Group war ebenfalls beim CreativeMornings dabei und hat seinen Blickwinkel eines Purpose-Unternehmers mit uns geteilt. Im Anschluss wurden beide noch mit interessanten Fragen gelöchert.

Ein gelungener erster Auftakt im virtuellen CreativeMornings/Freiburg-Raum!

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In diesem Monat widmen wir uns dem Thema “Invest”. Dabei wollen wir außerhalb der gängigen Investmentbereiche wie Immobilien und Wertpapiere einen Fokus auf unsere Region legen.

Der Gründer und Vorstand der Regionalwert AG erzählt uns von den Visionen und Projekten ebendieser.
Die Regionalwert AG Freiburg gibt Bürgeraktien aus und finanziert mit dem Bürgerkapital kleine Betriebe der regionalen ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft.
Über 20 Betriebe sind in den vergangenen Jahren so neu entstanden oder konnten zusätzlich finanziert werden. Das Ziel der Regionalwert AG ist die Herstellung von regionaler Ernährungssouveränität vom Acker bis auf den Teller.

Wenn ihr auch findet, dass das lecker und inspirierend klingt, dann kommt am 21.02.2020 ab 8 Uhr im Grünhof, Belfortstr. 52 vorbei. (Anmelden nicht vergessen).

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