Die Kraft einer Idee - Von hunderten dem Sturm zum Opfer gefallenen Bäumen über 10.000 Frühstücksbrettchen bis hin zur Neupflanzung junger Bäume. “Das gute Ding” berichtet über ihr Projekt, die Sturmbrettchen.

Während ihrer Arbeit an den Sturmbrettchen haben die vier Gestalter eine Menge gelernt: Wie man Esche von Eiche unterscheidet, dass sich in vielen Bäumen Granatsplitter befinden, dass Granatsplitter schlecht für die Säge sind, dass ein Muskelkater auch mal länger anhalten kann. Und auch Düsseldorf und seine Bewohner haben sie noch ein bisschen besser kennengelernt – davon berichtet Daniel Goll mit seinen Kollegen.

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Die “Sturmbrettchen” sind den meisten Düsseldorfern ein Begriff: Pfingsten 2014 sind dem Sturm Ela vor allem in Düsseldorf, aber auch in weiten Teilen NRWs, viele tausend Bäume zum Opfer gefallen. Vier junge Düsseldorfer Gestalter, zwei Kommunikationsdesigner und zwei Baukünstler, tun sich unter dem Namen „Das gute Ding“ zusammen, um sich für den Erhalt des historischen Holzes des Hofgartens einzusetzen. Daniel Goll, Philipp Bilke und Philip Behrend sowie Tobias Jochinke kreieren formschöne Schneidebrettchen, in die der genaue Standort der Bäume, deren Alter und die Baumart eingraviert sind. Mit den Stumbrettchen wollen sie die Erinnerung an die Bäume lebendig halten und dem Verschwinden des Holzes durch Schreddern entgegenwirken sowie die Pflanzung neuer Bäume ermöglichen.

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