Jördis Hagemeier und Sophie Overwien

May 17, 8:30am - 10:00am CEST. Hosted at Künstlerverein Malkasten

part of a series on Preserve


About the speaker

OH MY GOSH, PRINT IS NOT DEAD?


Ist Print wirklich tot, weil das Internet sein größter Feind ist? Das zumindest scheint Konsens im allgemeinen, deutschsprachigen Journalismus-Diskurs zu sein. Ganz so einfach – vor allem aber düster – ist das nicht. Was oft und gern für wahr gehalten wird, ist in großen Teilen auf die fehlende Modernisierung einer ganzen Branche zurückzuführen. Ein Generations-Gap, das dem Internet die Schuld am zeitgenössischen Scheitern von Printmedien gibt. Digitales und Analoges kann, ja soll unbedingt koexistieren. Ihr Zusammenspiel kann kreative Lebenswelten retten. PRESERVE lautet der Claim, unter dessen Flagge Sophie Overwien und Jördis Hagemeier den zweifelhaften Tod der Print-Branche, das Missverhältnis zur digitalen Welt sowie die gern übersehene Chance in Zeiten des Chaos diskutieren.

Sophie Overwien arbeitet als freie Art-Direktorin und Grafikdesignerin in Düsseldorf (SAO DSGN). Nach ihrem Diplom in Kommunikationsdesign arbeitete sie zunächst in namhaften Agenturen wie Zum Goldenen Hirschen, DDB und Kunst und Kollegen, ehe sie sich selbstständig machte und seither verschiedene Kunden (u.a. S.Oliver, C&A und Musikexpress) betreut. Sie ist außerdem Herausgeberin und Kreativ-Chefin des gedruckten Design-Magazins GOSH.

Jördis Hagemeier lebt als Musikjournalistin (u.a. Musikexpress und Intro) in Berlin. Die studierte Literaturwissenschaftlerin und Philosophin ist Podcast-Host („Music Sounds Better With ME“), Fashion-Kolumnistin, Herausgeberin und Chefredakteurin von GOSH – und reist, um als Speaker über die Zukunft des Journalismus zu sprechen, für diverse Musikkonferenzen nicht selten sogar bis nach Moskau.

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