Gertrud Peters erklärt uns was ein Vulkanausbruch mit dem Gespenstersommer zu tun hat und was daraus entstanden ist.

About the speaker

Von Frankensteins Monster zum Orchideengarten

Ein Vortrag zum Thema Fantasy von Gertrud Peters

Fantasy wird von der Kulturwissenschaft gerne in die Absonderlichkeitsnische verbannt. Dabei gibt es zahlreiche Berührungspunkte zwischen bildender Kunst, anspruchsvoller Literatur und Fantasy. Dies war schon im Gespenstersommer 1816 so und ist zweihundert Jahre später mit “Game of Thrones” auch in den Feuilletons angekommen.

Bei meiner täglichen Arbeit mit digital aufgewachsenen Künstlerinnen und Künstlern stelle ich fest, dass die Netzwerk-Müdigkeit eine Sehnsucht weckt nach der Beschäftigung mit den großen Fragen der Menschheit: Moral, Tod, Jenseits. Und da ist Fantasy nicht weit.

Gertrud Peters lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie ist Kunsthistorikerin, Journalistin und Kuratorin. Seit seiner Gründung 2007 ist Gertrud Peters Kuratorin und Künstlerische Leiterin des Ausstellungsraumes KIT – Kunst im Tunnel, Düsseldorf, in dem vorrangig junge Künstlerinnen und Künstler ihre Werke zeigen. Sie kuratierte u.a. die Ausstellungen „Sonic Youth etc.: Sensational Fix“, gemeinsam mit Katharina Fritsch „Wrong“, zur Quadriennale 2014 die Einzelschau “Der berührte Rand“ der Künstlerin Pauline M’barek, die alle internationale Beachtung fanden. Einer der programmatischen Schwerpunkte ihrer Arbeit als Kuratorin ist die Förderung des Austausches zwischen internationalen jungen Künstlerinnen und Künstlern. Ein Ansatz, der sich regelmäßig im Ausstellungsprogramm des KIT wieder findet.

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