Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb. So beeinflusst Konsum die Wasserressourcen unserer Erde.

March 22, 8:30am - 10:00am CET. Hosted at Wundervoll

part of a series on Water


About the speaker

Julica Möck ist 28 Jahre alt, studiert Psychologie und lebt seit fast 8 Jahren in Innsbruck. Seit 2013 engagiert sie sich ehrenamtlich im Verein Viva con Agua, sie ist Gründungsmitglied von Viva con Agua Österreich und in Innsbruck für die Vereinsfinanzen zuständig.

Die Tatsache, dass weltweit 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und über 2,5 Milliarden ohne angemessene sanitäre Basisversorgung leben treibt Julica an. Durch ihre Arbeit bei Viva con Agua setzt sie sich für Wasserprojekte der Welthungerhilfe ein, die unter dem Begriff WASH - Water, Sanitation and Hygiene zusammengefasst werden und sich um Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene drehen. Besonders viel Energie steckt sie in ein Wasserprojekt in Malawi.

Seit der Gründung haben sich durch die Arbeit von Viva con Agua und weltweit über 10.000 ehrenamtlichen Engagierten Lebensbedingungen von mehr als 300.000 Menschen weltweit nachhaltig verbessert.

Nebenbei spielt Julica als Laienschauspielerin im Bogentheater Innsbruck und arbeitet in einer Tiroler Skischule mit Kindern.

Cemile Cengiz ist 28 Jahre alt, studiert Architektur und arbeitet als Hochbautechnikerin in Tirol.

Seit 2014 engagiert sie sich bei Viva con Agua Österreich, anfangs in Wien und seit 2016 in Innsbruck. Sauberes Trinkwasser war schon in ihrer Kindheit ein Thema: als sie klein war wurden in der Türkei aufgrund von Sparmaßnahmen zu bestimmten Zeiten das Leitungswasser abgedreht. Noch heute müssen Menschen, die in ländlichen Gegenden wohnen, das Wasser aus dem nächstgelegenen Dorf holen. Cemile wünscht sich, dass ein jeder Weltbürger den Luxus genießen kann, dass Trinkwasser wie bei uns in Österreich einfach und sauber aus der Leitung fließt. Und dass diejenigen, die diesen Luxus bereits haben, das auch zu schätzen wissen. Deshalb engagiert sie sich bei Viva con Agua, wo sie für Social Media und Kommunikation verantwortlich ist.

Privat verbringt Cemile gerne Zeit mit ihrer Familie, auf Reisen oder in den Bergen.

Additional details

Eine Tüte Kartoffel-Chips mit 200 Gramm hat einen “Wasserfußabdruck” von 185 Litern. Im weltweiten Durchschnitt werden für die Produktion von einem Kilo Kakaobohnen 27.000 Liter Wasser benötigt. 1 Kilo Rindfleisch ohne Knochen steht für rund 15.500 Liter virtuelles Wasser, von dem allein 15.300 Liter für das Futter aufgewendet wurden…

… Wie viel Wasser hast du beim letzten Wocheneinkauf mit-“verbraucht” ohne es zu wissen?

Unter anderem darüber sprechen wir beim nächsten CM Innsbruck Event: „Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung verwendet wird.

Was ein jeder von uns tun kann, um bewusst zu konsumieren und dabei die weltweiten Wasserressourcen zu schonen erklären uns unsere beiden Speaker Jule und Cemi von Viva con Agua Österreich. Im Verein, der seit sechs Jahren in Innsbruck aktiv ist, setzen sie sich ehrenamtlich dafür ein, Menschen in verschiedenen Ländern Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygieneeinrichtungen zu ermöglichen. Die VcA Innsbruck Crew engagiert sich vor allem in Malawi in einem Wasserprojekt der Welthungerhilfe.