Wenn Trinkwasser durch die Leitung direkt ins Haus kommt, warum geben wir so viel Geld für Mineralwasser aus? Um der Antwort auf diese Frage näher zu kommen, erfindet Bukowski Berliner Leitungswasser aus chilenischer Abfüllung.
Es begann im Mai 2011, mit einem satirischen Beitrag im Fontblog über das Vermarkten von Luxusartikeln. Einer der Helden in Bukowski’s satirischer Serie »Lektüre für Nichtleser« ist die Balla-Balla-Werbeagentur Auweier Unhold & Partner. Weil 3478 deutsche Wassermarken zu wenig seien, erfinden die Werber eine neue Produktlinie in den drei gleichen Geschmacksrichtungen »Wasser nass«, »Wasser flüssig« und »Wasser überflüssig«.
Die entscheidende Marketing-Aufladung bekommt das Wasser, indem die leeren Flaschen plus Leitungswasser in Containern per Schiff nach Chile zum Abfüllen transportiert werden sollten. Mit dem Claim »Berliner Leitungswasser aus chilenischer Abfüllung« wolle Auweier Unhold & Partner auf den gegenwärtigen Irrsinn des globalen Transports von Gütern aufmerksam machen, die auch regional vorrätig seien.
Als Bukowski Wochen später eine Anfrage per Mail erhielt, ob er mit seinem »Wasser aus chilenischer Abfüllung« als Sponsor bei einem Kongress einsteigen möchte, wurde aus Fiktion plötzlich Realität. Die ganze Geschichte, hier im Video …