Zwischen Sichtbarkeit und Zuschreibungen

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INCLUSIVE – zwischen Sichtbarkeit und Zuschreibungen

Sowohl in der historischen Forschung als auch im Schreiben über Kunst und Kultur stellt sich immer wieder die Frage nach dem Umgang mit der Diversität von Künstler*innen: Sollen Frauen und ihre Leistungen als solche sichtbar gemacht werden? Soll über jüdische Künstlerinnen, muslimische Autoren oder migrantische Filmschaffende anders geschrieben werden? Soll Ihnen – vielleicht auch retrospektiv – anerkennende Sichtbarkeit verliehen werden? Oder handelt es sich dabei um Zuschreibungen von außen, die Differenz verstärken und eine Norm konstruieren? Sind es Markierungen, die ausgrenzend wirken und den Blick auf die Kunst unzulässig verengen? Unter dem Titel INCLUSIVE diskutiert Lea Wohl von Haselberg die Balance zwischen programmatischer Sichtbarkeit und diskriminierenden Zuschreibungen am Beispiel des Schreibens über Film und Filmgeschichte.

Lea Wohl von Haselberg forscht und schreibt als Film- und Medienwissenschaftlerin zu audiovisuellen Erinnerungskulturen, jüdischer Filmgeschichte und deutsch-jüdischen Themen. Sie ist Mitherausgeberin des Magazins “Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart” und arbeitet aktuell an einem Forschungsprojekt an der Filmuniversität Babelsberg. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln.

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