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Am Freitag gewÀhren uns Andreas Donat und Giuseppe Gennaro von der Casting-Agentur FameOnMe einen spannenden Einblick hinter die Kulissen des TV. Der Ort könnte passender nicht sein. Die MMC-Studios haben uns zu sich eingeladen.

Die MMC verfĂŒgt mit dem Coloneum in Köln ĂŒber eine der grĂ¶ĂŸten und modernsten Studiolandschaften Europas mit einer NutzflĂ€che von insgesamt 157.000 qm. Die insgesamt 19 MMC Studios bieten Raum fĂŒr Projekte jeder GrĂ¶ĂŸenordnung. VerfĂŒgbar sind Studios mit bis zu 2.600 Quadratmetern GrundflĂ€che. Darunter befinden sich auch die mit 26 Metern höchsten Studios der Welt (Studio 52 und Studio 53).

Die MMC Studios Köln GmbH ist durch ihre exzellente Studio-Infrastruktur, aktuellste Produktionstechnik, die hocheffiziente Postproduktionen, einen ausgezeichneten BĂŒhnenbau und erfahrene Mitarbeiter der fĂŒhrende Dienstleister fĂŒr Entertainment-Formate und Daily Soaps in Deutschland. DarĂŒber hinaus entstehen in den MMC Studios jedes Jahr mehrere nationale und internationale Spielfilmproduktionen.

Mit den Unicorn Studios baut MMC gerade eine junge Kreativabteilung auf, die als Content-Schmiede die Entwicklung und Produktion neuer Formate fĂŒr Digital TV und Web sowie die Zusammenarbeit mit Nachwuchstalenten im Bewegtbildbereich anstrebt. HerzstĂŒck der Unicorn Studios ist der Creative Space, ein loftartiger Arbeits- Lounge- und Begegnungsort, der auch BĂŒhne fĂŒr den Creative Morning sein wird.

Wir danken den MMC-Studios fĂŒr die Einladung und ihre UnterstĂŒtzung. Was? Ihr habt euch noch nicht angemeldet. Dann holt das am besten hier und jetzt nach. Wir und die MMC-Studios freuen uns auf euch.

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"Gamer sind pickelige Jungs, 13 bis 23 und blass, weil sie immer nur im Keller sind." Ein Vorurteil, dem Prof. Tim Brysten hĂ€ufig begegnet. Stimmt aber gar nicht! Games sind mittlerweile ein gesellschaftsweites PhĂ€nomen und eine der grĂ¶ĂŸten Unterhaltungssparten. Und Spiele können noch viel mehr als unterhalten. Sie sind die Stellschraube, die uns dabei helfen könnten, viel produktiver und schlauer zu werden, sagt Tim. Warum das so ist, hat er uns bei unserem CreativeMorning am 12. Dezember in DEINspeisesalon in Köln Ehrenfeld zum Thema Education in seinem "PlĂ€doyer fĂŒr mehr Unernsthaftigkeit" erklĂ€rt.

Tim ist Professor fĂŒr Gamedesign an der Mediadesign Hochschule. Seinen Fachbereich, den er als zugleich zutiefst kĂŒnstlerisches und technisches Feld beschreibt, gibt es zwar schon seit 10 Jahren, so richtig angekommen sind die Games im “echten Leben” aber noch nicht. Denn auch wenn Games in der Freizeit beliebt und verbreitet sind, in unserem Alltag, sprich im Job oder in der Schule, sind sie leider nach wie vor ein MauerblĂŒmchen. “Ich frage das Publikum in meinen VortrĂ€gen oft, was das Gegenteil von Spiel ist. Ein Zuhörer sagte mal, Erwachsen werden. Das fand ich traurig,” erzĂ€hlt Tim.

Dabei steckt im Spielen ein riesiges kreatives Potential, das nur darauf wartet, sich in unseren BĂŒros oder KlassenrĂ€umen zu entfalten. Zum Beispiel sind wir im Spiel oft ĂŒber Stunden hoch konzentriert. Wir haben auch einen stĂ€rkeren Teamgeist und wollen gemeinsam das beste Ergebnis erreichen. “Im Job wĂ€ren wir nicht bereit, eine Aufgabe an einen Kollegen abzugeben, auch wenn wir wissen, dass er sie eigentlich besser erledigen kann. Beim Fußball hingegen ist es ganz normal, den Ball an einen Mitspieler abzugeben, damit der dann das Tor schießt,” erklĂ€rt Tim. Wir halten uns außerdem an die Spielregeln (sonst können wir nicht mehr mitspielen) und wollen uns stetig verbessern. Hört sich so ziemlich nach dem Traum jedes Managers an.

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Einige Unternehmen haben das auch erkannt und setzen es schon um. SAP zum Beispiel hat mit einer Onlinegamingplattform den Umsatz seiner Vertriebler um 20% erhöhen können. Und ein italienisches Forscherteam hat es geschafft, mit Hilfe eines Games in wenigen Tagen ein biologisches RĂ€tsel zu knacken, an dem sie schon seit Jahren tĂŒftelten.

Wir leben in einer Welt, die sich zunehmend digitalisiert. Unser Weg hin zu einer digitalisierten Gesellschaft ist aus Tims Perspektive sogar “der umfassendste soziokulturelle Wandel, den eine Gesellschaft jemals in der Geschichte der Menschheit erlebt hat.” Wir brauchen Werkzeuge, um damit umzugehen, sagt er, damit wir als Menschen das alles ĂŒberhaupt noch verstehen. Die Gamification sei dabei eine ideale Methode, eine menschliche Komponente in diesen Wandel einzubauen, ohne die Technologie zu verlangsamen.

Du hast Tims Vortrag verpasst? Kein Problem, hier kannst du ihn dir noch einmal in voller LĂ€nge ansehen.

Lust beim nĂ€chsten Vortrag persönlich dabei zu sein? Ab heute kannst du dich fĂŒr unser nĂ€chstes Event mit Andreas Donat und Guiseppe Gennaro, am Freitag, 23.1., in den MMCStudios registrieren. Hier geht’s entlang zur Anmeldung.

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Seit 9 Jahren fĂŒhlt sich der KĂŒnstler Sri KeTaN Rolf Tepel sehr frei. Solange lebt und arbeitet er schon auf einem BrachgelĂ€nde am Eifelwall mitten in Köln, seinem “freien Denkraum”. Beim CreativeMorning am 21. November hoch ĂŒber den DĂ€chern Kölns im Deutzer “KölnSky” hat uns KeTaN erklĂ€rt, was fĂŒr ihn das Monatsthema “Chance” bedeutet.

Im Prinzip versteht KeTaN eine Chance als GlĂŒcksfall. Wie die Chance, seine Ideen mit der CreativeMornings Köln Community teilen zu dĂŒrfen: “Ich bin heute so gerne aufgestanden wie schon lange nicht mehr.” 

Dabei fehlt es dem KĂŒnstler sicherlich nicht an Motivation, morgens aufzustehen. “Ich investiere meine Zeit in das Werk, ein vermĂŒlltes GelĂ€nde zu transformieren. Dabei entstehen Ekstasen. Dann stehst du auf, guckst dich um, und lĂ€sst erst mal die Welt fĂŒr dich sprechen, bevor du einen Plan fasst.” Er spricht von 9.000 Quadratmeter am Eifelwall, die er und seine Mitstreiter mit Hilfe von Besen und Schaufeln freigerĂ€umt und somit öffentlich zugĂ€nglich gemacht. Es ist ein Freiraum fĂŒr den kreativen Menschen geworden, die sich in die Mitgestaltung einbringen wollen.

Seit 20 Jahren ist er in Köln unterwegs, davon viele Jahre zu Fuß als “stĂ€dtischer Vagant”, wie er selber sagt, hat in allen Stadtteilen schon einmal gewohnt. Offene Ohren fĂŒr kreativere AnsĂ€tze der StĂ€dteplanung sind im dabei jedoch selten begegnet. Wie zum Beispiel seine Idee, die leerstehenden Etagen des Kölner Fernsehturms als stĂ€ndige Stadtkonferenz zu nutzen, wo alle guten Ideen willkommen sind. Denn der kreative und freie Dialog fehlt ihm in Köln.

Sein Zirkuswagen, in dem er viele Jahre ĂŒberall in Köln gelebt hat, ist seine “Form der Freiheitsarchitektur”. Denn wir leben in einer Ausschlussarchitektur, mit verschlossenen TĂŒren und Alarmanlagen, sagt KeTaN. “Wir schaffen eine Welt, in der wir uns nach innen wegsperren und nach außen den Zutritt verwehren.”

Auf dem EifelwallgelĂ€nde hat er seine Freiheit gefunden. Zumindest temporĂ€r. Bis zum 1. Mai 2015 ist ihm die Nutzung des GelĂ€ndes rechtlich zugesichert, bevor KeTaNs “freier Denkraum” dem neuen Stadtarchiv Kölns weichen soll. Und auch diese Chance nutzt der KĂŒnstler. Sein neustes Projekt: Der Bau des kleinen Theaters “Unter der Eiche” fĂŒr 13 Zuschauer. Das Theater ist einer wunderschönen alten Eiche auf dem GelĂ€nde gewidmet, die fĂŒr den Neubau gefĂ€llt werden soll. 

Willkommen in seinem Freiraum fĂŒr den kreativen Menschen ist ĂŒbrigens jeder: “Kommt zu Besuch und steigt mit ein!”

Du hast KeTaNs Vortrag verpasst? Kein Problem, hier kannst du ihn dir noch einmal in voller LĂ€nge ansehen.

Am Freitag ist deinspeisesalon Gastgeber bei Prof. Tim Bruystens Vortrag zum Thema „Education“.

Mitten im Ehrenfelder Quartier „Kontrastwerk“ gelegen, ist deinspeisesalon ein zeitgemĂ€ĂŸer, entspannter Ort fĂŒr Tagungen, PrĂ€sentationen, Firmenevents oder private AnlĂ€sse fĂŒr bis zu 180 Personen. Die lichtdurchfluteten RĂ€umlichkeiten verbinden urbanes Interior Design, grĂŒne Akzente und sowie eine professionelle und hochwertige Ausstattung zu einem Ort, an dem WohlfĂŒhlen, arbeiten und „wirklich gerne speisen“ gleichzeitig möglich sind. Ein Ort fĂŒr Menschen mit Geschmack! 

Von 11 bis 16 Uhr können im Bistro „Oskar JĂ€ger“ Menschen mit Geschmack bei köstlichen Suppen, Quiches, Salate, frischen Fleischgerichten, vegetarischen Curries und selbstgebackenen Kuchen entspannen. Dazu gibt ́s frisch gepresste SĂ€fte und leckere KaffeespezialitĂ€ten aus der SiebtrĂ€germaschine – natĂŒrlich mit Kaffeebohnen aus einer Ehrenfelder Rösterei! 

Jutta Landkotsch und ihr Team lieben Essen. Deshalb gibt es deinspeisesalon. deinspeisesalon ist Catering und Location zugleich. Lecker und freundlich. On the road und zuhaus. Regional und international. Hoch anspruchsvoll und zutiefst sympathisch, im Kleinen wie im Großen Ganzen. New York Style und down-to-earth in Köln-Ehrenfeld. In jedem Fall und immer wieder: Genuss ohne Dogma, dafĂŒr mit viel VergnĂŒgen … 

Am Freitag ist KölnSky unser Gastgeber bei KeTaNs Vortrag zum Thema Chance.

KölnSky ist eine außergewöhnliche Location ĂŒber den DĂ€chern von Köln. Die beiden Event-Etagen von KölnSky befinden sich auf der 27. und 28. Etage des Triangle-Turms. Beide Etagen verfĂŒgen ĂŒber deckenhohe Panoramafenster und garantieren einen einzigartigen Blick auf Köln und eine unverstellte Aussicht auf den Kölner Dom, bis ins Siebengebirge, das Bergische Land und die Eifel.

Der TriangleTurm ist das markante Wahrzeichen der rechtsrheinischen Stadtkulisse in Köln-Deutz. Das ĂŒber 100 Meter hohe GebĂ€ude liegt vis-Ă -vis zum Kölner Dom, unmittelbar am Rheinufer von Köln-Deutz und in direkter Nachbarschaft zur Koelnmesse.

KölnSky steht fĂŒr Feiern im privaten Rahmen genauso zur VerfĂŒgung wie fĂŒr das Business-Event mit Kollegen, Mitarbeitern oder Kunden: „Ein klassisches gesetztes Dinner mit Menu oder Buffet oder eine kommunikative, loungige AtmosphĂ€re mit lockerer Bestuhlung, ob Tagungen und VortrĂ€ge, PrĂ€sentationen oder Road-Shows - fĂŒr Ihre Veranstaltung konzipieren wir fĂŒr Sie maßgeschneiderte Lösungen fĂŒr Ausstattung, Dekoration, Essen und Trinken.“

Wir bedanken uns bei KölnSky fĂŒr die UnterstĂŒtzung und freuen uns auf eine tolle Veranstaltung.

Alles begann mit einem Pitch. FĂŒnf Agenturen wurden eingeladen, ihre Ideen fĂŒr ein neues Corporate Design des Kölner Ensembles Musikfabrik vorzustellen. Ziemlich viele verschiedene Optionen, dachten Matthias Frey und Alex Ginter von der Wiesbadener Designagentur Q. Und entschieden sich, nicht wie sonst ĂŒblich zwei oder drei verschiedene VorschlĂ€ge einzureichen, sondern nur genau einen - den perfekten: Alles auf eine Karte, alles oder nichts. Am Ende war es dann alles statt nichts, denn den Auftrag haben sie bekommen. Wie das genau geklappt hat, haben uns die beiden Kommunikationsdesigner beim CreativeMorning Cologne am 20. Oktober im studio dumont unter dem Monatsmotto “Crossover” erzĂ€hlt.

Das Ensemble Musikfabrik spielt Neue Musik, eine Musikart, die sich nicht um bestehende Konventionen und Regeln schert, sondern einfach nur sich selbst folgt. Das Ensemble besteht aus 15 Musikern, die auf klassischen sowie selbstgebauten Instrumenten spielen. Neue Musik ist kein Mainstream. Sie fordert die eigene Wahrnehmung heraus und verÀndert sie. Das muss auch das neue Corporate Design widerspiegeln, fanden Matthias und Alex.

Und das kam beim Ensemble an. Nach der Zusage wurde das Team aber erstmal zum “Grillen” eingeladen. Gegrillt wurden aber nicht Bratwurst und Co., sondern die Designer. Denn trotz Zuschlag war die Kritik verheerend: “Das Bildkonzept ist furchtbar!” “Das Logo fehlt!” “Eine Mischung aus Zerstörung und technischer Inkompetenz!” Am Ende wurde aber 99 Prozent des Orginialdesigns so belassen wie es war. Wie haben Matthias und Alex diese Kehrtwende hinbekommen?

Um es mit dem amerikanischen Grafikdesigner Tibor Kalman zu sagen: “Rules are good. Break them - good designers make trouble.” FĂŒr Matthias, Alex und ihre Kollegen war klar, dass dieses Corporate Design Konventionen brechen musste, um zu ĂŒberzeugen. Es ist wie die Neue Musik selbst: “Am Anfang wirkt es irgendwie falsch und seltsam. Aber dann fĂ€ngst du an, darĂŒber nachzudenken. Und plötzlich erkennst du den Rhythmus.”

Das spiegelt sich auch in der Bildsprache wieder. Die Logik: Neue Musik ist neu. Sie ist sozusagen so neu, dass sie noch eingepackt ist. Das Q-Team entwickelte ein Bildkonzept, in dem Menschen und Instrumente verpackt sind: In Papier, in Klebefolie, in Plastik. “Das schafft eine völlig surreale Welt,” erklĂ€rt Alex. “Erst verstehst du nicht, was da los ist. Du musst darĂŒber nachdenken und hinschauen. Genau wie in der Musik.” 

Das neue Design spiegelt sich nicht nur im Logo wider, sondern auch in BroschĂŒren, Postern, Website und CDs. “Wir wollen nicht, dass das Design wie Werbung wahrgenommen wird, sondern wie Kunst!” sagen die beiden. Sie planen fĂŒr die Zukunft, auch grĂ¶ĂŸere Objekte zu gestalten, die auf Bahnhöfen oder vor der Kölner Philharmonie stehen könnten. Also Kölner: Gespannt sein und Augen offen halten. 

Du hast unseren letzten CreativeMorning verpasst? Kein Problem, hier kannst du dir den gesamten Vortrag von Matthias und Alex noch einmal ansehen. FĂŒr Bilder geht es hier entlang.

Über den nĂ€chsten Vortrag informieren wir dich in KĂŒrze hier auf dem Blog. Das Novemberthema ist Chance. Wenn du nichts verpassen möchtest, melde dich doch fĂŒr den Newsletter an oder folge uns auf Facebook und Twitter.

Ach, schöne heile Werbewelt. Alles ist so frisch und sauber, so knusprig und knackig. Die RealitĂ€t, zum Beispiel in der Burgerverpackung, ist dann meist, naja, sagen wir ernĂŒchternd. So ist das eben. Die Werbung lĂŒgt und Sonntags regnet’s immer. Wir haben uns irgendwie damit abgefunden. Nic Lecloux von TrueFruits findet, das geht auch anders. Denn bei seinen Smoothies gilt: “What you see is what you get”. Auf dem CreativeMornings Septemberevent in Köln hat er erklĂ€rt, was er damit genau meint.

No Tricks

Nics “Saftladen” TrueFruits ist ein junges Bonner Unternehmen, das sich ziemlich wacker neben großen Playern wie Coca-Colas Innocent und Chiquita Smoothies schlĂ€gt. WĂ€hrend eines Auslandssemesters hatte der damalige BWL-Student die FrĂŒchte in Flaschen entdeckt und konnte gar nicht glauben, dass es sie auf dem deutschen Markt noch gar nicht gab. Geboren war die GeschĂ€ftsidee.

Der Anspruch dabei: No Tricks. “Wir wollten von Anfang an ehrliche Produkte machen,” sagt Nic. Deshalb gibt es TrueFruits auch nur in Glasflaschen mit Aufdruck statt Etikett, die schonungslos freien Blick auf den Inhalt zu geben. Außerdem ist in den bunten TrueFruits tatsĂ€chlich eben nur das: echte FrĂŒchte. Und ein paar andere natĂŒrliche Zutaten, wenn das Rezept es verlangt. Aber keine Konservierungsstoffe, keine Farbstoffe und keine Konzentrate.

Mit diesem Anspruch ist TrueFruits so etwas wie das schwarze Schaf der Saftindustrie. “Den Unterschied zwischen Konzentrat und echtem Saft schmeckt doch eh keiner, wurde uns gesagt. Und dass Plastikflaschen doch viel billiger seien als Glas. Aber wir machen unsere Smoothies in erster Linie fĂŒr uns selbst. Deshalb gehen wir die Sache auch ganz anders an, als das eine große Firma tun wĂŒrde”. 

Smoothiewerbung auf dem Klo

Das gilt auch fĂŒr’s Marketing. Als junges Unternehmen mit kleinem Budget mĂŒssen sich Nic und sein Team allerhand einfallen lassen. Zum Beispiel Plakatwerbung auf dem Klo. Klingt erst mal komisch, leuchtet aber irgendwie ein. Denn: “Wann sonst kriegt ein Werbeplakat 15 Sekunden ungeteilte Aufmerksamkeit?” Und was liegt nĂ€her als einen glĂ€sernen WerbetrĂ€ger, der ein paar Millionen Mal im Jahr verkauft wird, auch als solchen zu benutzen? Die witzigen Texte im Kleingedruckten auf den TrueFruits Flaschen mit Hashtags wie #Einhornkotze oder #Ohnemett haben in den sozialen Medien schon Kultstatus erreicht.

Nic will mit seinen Smoothies nicht nur die Welt erobern. Er will auch missionieren. “Wir wollten immer schon gesunde Produkte sexy machen. Wir haben nicht verstanden, warum gesunde Produkte so bieder rĂŒberkommen. Wir wollen, dass es cool fĂŒr junge Leute ist, einen Smoothie zu trinken!”

TĂŒte ĂŒber’m Kopf

So ganz “No Tricks” ist dann bei TrueFruits aber dann doch nicht alles. Als ein Zulieferer statt frischgrĂŒnem MinzpĂŒree ein gelbbraunes Produkt aus einer anderen Minzsorte lieferte, zog das Team den Flaschen kurzerhand eine charmante TĂŒte ĂŒber den Kopf. “Das ist Natur, die sieht halt so aus.” sagt Nic. “Aber fĂŒr ImpulskĂ€ufe ist die Farbe natĂŒrlich unbrauchbar. Über 50.000 Flaschen haben wir mit der Hand mit den TĂŒten bestĂŒckt. Die Aktion hat dann sogar dazu gefĂŒhrt, dass das Produkt wieder einen richtigen Anstieg bekommen hat.”

Vortrag verpasst?

Hier können Ihr Nics Vortrag noch mal in voller LÀnge ansehen.

NĂ€chste Woche geht es schon weiter mit dem “Crossover”-Vortrag von Matthias Frey und Alex Ginter im studio dumont. Tickets gibt es ab morgen, 20. Oktober 2014, hier.

Wir freuen uns sehr, mit der Malzfabrik fĂŒr unseren nĂ€chsten Creative Morning einen Geheimtipp fĂŒr Business-Events in Köln gefunden zu haben. 
Als Teil der ehemaligen Hansa-Brauerei von 1891 hat sie sich ihren Industriecharme erhalten und kombiniert ihn heute mit einem stilsicheren Mix aus Designklassikern und ĂŒberraschenden Ideen. Die Malzfabrik ist ein architektonisches ChamĂ€leon und kann sich auf alle Gegebenheiten einstellen. Hier ist genug Platz fĂŒr viele kreative Ideen und innovative Gestaltungskonzepte.

Fast 90 Jahre nach Schließung des Betriebs interpretierte der Unternehmer Marco Picado die historischen GemĂ€uer aufs Neue und etablierte sie erstmalig als Event-Location. Seit Sommer 2013 ist es die Aufgabe der Agentur DUNCKELFELD diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen.

Inmitten des beliebten Agnesviertels, liegt der unscheinbare Hinterhof in der Krefelder Straße 18a, 50670 Köln. Vor Ort steht eine begrenzte Anzahl an kostenlosen ParkplĂ€tzen zur VerfĂŒgung. Das nĂ€chstgelegene Parkhaus befindet sich im Mediapark und ist fusslĂ€ufig gut zu erreichen.

Probieren geht ĂŒber Studieren? Das stimmt nicht nur beim Puddingkochen, sagt Andreas Muxel. Und das ist will etwas heissen, schließlich ist Andreas Professor. Genauer gesagt ist er Professor fĂŒr Interface/Interaction Design an der Köln International School of Design. Am 29. August hat er bei unserem zweiten CreativeMorning Cologne im Barthonia Showroom ĂŒber “Failure” gesprochen. 

Klar, wer etwas ausprobiert lÀuft Risiko zu scheitern. Aber zum Thema Scheitern hat Andreas eine sehr klare Meinung. Es sei nicht nur gar nicht schlimm zu scheitern, ganz im Gegenteil, es sei notwendig, um voranzukommen, findet er. Denn wer ausprobiert und dabei scheitert kommt zu Ergebnissen und Ideen, die er sonst nie gehabt hÀtte.

“In unserer Gesellschaft wird erwartet, dass wir nicht scheitern,” sagt Andreas. “Es wird von uns erwartet, keine Fehler zu machen und ein perfektes Ergebnis zu liefern. Doch in meiner Arbeit sind die Momente, in denen etwas schief ging, genau die, in denen es spannend wurde.”

Sein “Connect”-Projekt ist so ein Fall. 2008 arbeitete Andreas an einer mobilen Skulptur mit metallischen Kugeln, die an SchnĂŒren von der Decke hingen und miteinander verbunden waren. Andreas wollte beobachten, wie sich die verschiedenen Elemente zueinander und miteinander verhielten. Um Verbindungen unkompliziert verĂ€ndern zu können, hatte er die VerbindungsschnĂŒre mit Magneten versehen. Eines Tages jedoch löste sich ein Magnet, sodass die Schnur wie ein Akrobat hin und her pendelte und die anderen Elemente nicht nur in Schwingung versetzte, sondern sie auch auf völlig willkĂŒrliche Weise miteinander verband und wieder losließ. Das fand Andreas so interessant, dass er das gesamte Projekt verĂ€nderte. Die Installation wurde ein großer Erfolg und sogar ausgezeichnet.

“Meistens denken wir zu viel und machen zu wenig,” sagt Andreas. “Konzepte sind wichtig, aber man kann nicht erst ganz am Ende mit der Umsetzung anfangen. Man muss von Anfang an ausprobieren.”  Denn die Herausforderung bei einem neuen Projekt liege meist nicht darin, den Weg von A nach B zu finden. Viel schwieriger sei es, herauszufinden, was B ĂŒberhaupt ist. Die Antwort liegt darin, keine Angst vor Experimenten zu haben und dabei auch mal zu scheitern, um eine neue Idee zu bekommen. Deshalb ist Andreas auch so ein großer Probieren-Fan. Zum Beispiel durch das Bauen von Prototypen. Wie der Staubsaugerbauer James Dyson, der tausende Prototypen bauen musste, bis sein Produkt perfekt war. Jedes Scheitern hat ihn ein kleines bisschen nĂ€her an die Lösung gebracht, ein kleines bisschen mehr in die richtige Richtung geschubst. Das beobachtet auch Andreas jeden Tag bei den Projekten seiner Studenten. 

Oder um es mit Thomas Edison zu sagen: “I have not failed. I have just found 10,000 ways that won’t work.”

Du hast unseren letzten CreativeMorning verpasst? Kein Problem. Hier kannst du dir den kompletten Vortrag mit Andreas Muxel noch einmal ansehen. Unsere nĂ€chste Veranstaltung findet ĂŒbrigens am 26. September in der Malzfabrik statt. Diesmal wird Nicolas Lecloux von truefruits unter dem Monatsthema “Color” sprechen. Mehr Infos hier.

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Liebe geht durch den Magen? Stimmt schon, aber KreativitÀt auch, finden wir! Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Feinkost-Caterer Kaiserschote nicht nur einen der besten, sondern sicherlich auch einen der kreativsten Caterer Kölns an unserer Seite haben, um euch auf unserem nÀchsten Event neben dem obligatorischen Kaffee auch ein paar leckere Happen anzubieten.

NullachtfĂŒnfzehn ist nichts fĂŒr die Jungs und MĂ€dels von der Kaiserschote. Deshalb passen sie auch so perfekt zu CreativeMornings. „Inspiriertes Catering verstehen wir als Evolution bekannter Geschmackserlebnisse unter Verwendung bester Zutaten und mit dem Überraschungsmoment neuer Sichtweisen,” sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer AndrĂ© Karpinski.

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Statt Mettigel und KĂ€sestulle serviert die Kaiserschote nĂ€mlich ĂŒberraschend anderes Fingerfood, zum Beispiel als “Moving Picknick”, „3-D BĂŒffet“ oder “Gourmetfußball”. NatĂŒrlich bei Bedarf auch komplett vegan. Das ist nicht nur richtig lecker, es macht auch richtig Spaß.

Wir heißen das Team der Kaiserschote ganz herzlich in der CreativeMornings Köln Familie willkommen und sind schon gespannt wie die Flitzebogen, was sie bei unserem nĂ€chsten Event am 29. August so alles zaubern werden.

Seid Ihr auch dabei? Hier geht’s entlang zu mehr Infos ĂŒber unsere nĂ€chste Veranstaltung mit Andreas Muxel. NatĂŒrlich wie immer komplett kostenlos.

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