Absicht, Unfall oder einfach nur schlechter Geschmack? Die Antwort fällt schwerer als man denkt. Es gibt keine objektiven Kriterien für Hässlichkeit. Letztlich liegt es im Auge des Betrachters, was stört und nicht zusammenpasst.

Wer nach Hässlichkeit in der Popkultur sucht, dem liefert die wunderbare Welt der Plattencover zahlreiche Beispiele. Selbst etablierte Labels und Stars sind nicht gegen Fehlgriffe und Desaster gefeit. Doch es würde zu kurz greifen, die Cover nur aufgrund lächerlicher, weil altmodischer Frisuren und Klamotten oder missratener Designs oder Layouts zu beurteilen. Ein genauerer Blick auf grässliche Plattencover lässt erahnen, dass es bei Hässlichkeit auch um Zeitgeist und Blickwinkel, Betrachtungsweise und Haltung geht – so dass wir auch von den visuellen Unfällen einiges lernen können.

About the speaker

Henry Steinhau arbeitet als freier Medienkultur-Journalist in Berlin, er schreibt über Medienkultur, interaktive Lebensaspekte, modernen Journalismus und Urheberrechte – für Special Interest Magazine, wie iRights.info, medium magazin u.a., sowie für Bücher, wie Annual Multimedia, Das Netz, u.a. Seine eigenen Blogs drehen sich um Symbole in der Popmusik und Medienkultur. Er ist erfahrener Sprecher und als Lehrbeauftragter an Hochschulen tätig, lehrt Journalismus-Grundlagen, Textkompetenz und Social Media Praxis.

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