Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat Lena Alfter herausgefunden, dass die Unterrichtsmaterialien für Menschen mit Leseschwäche keine speziellen Schriften brauchen, sondern eine bessere typografische Gestaltung.

Auf der Suche nach der bestmöglichen Lernmethode für Analphabeten hat Lena ein Jahr lang verschiedenen Alphakurse besucht. Dabei wurde rasch klar wie feinfühlig das Thema behandelt werden muss. Didaktik und Design gehen Hand in Hand, wobei heute auch die Wahl des richtigen Mediums entscheiden ist.

Lena entwickelte auf der Basis ihrer Beobachtungen einen eigenen Lösungsansatz für ein nutzerfreundliches Lernmedium. Ihre Erfahrungen und Ergebnisse hat sie in diesem CreativeMornings-Berlin-Vortrag mit rund 100 Zuschauern geteilt. Freut euch auf einen wegweisenden Ansatz, der flexible eingesetzt werden kann und die Situation der funktionalen Analphabeten unmittelbar verbessert.

About the speaker

Hallo, ich bin Lena, 25 Jahre alt, und seit ich denken kann an Gestaltung interessiert. So habe ich direkt nach meinem Abitur mit dem Bachelorstudium in Mediadesign begonnen und 2019 mit dem Master in Design Projects an der HS Niederrhein abgeschlossen.
Mit meinem Masterthema zu Analphabetismus konnte ich mich schließlich intensiv mit dem auseinandersetzen, was ich als Gestalterin am meisten reizt – eine gesellschafts-relevante visuelle Lücke entdecken und hierfür eine Lösung entwickeln.
Von 2019 bis 2020 hat es mich dann aus dem Rheinland nach Berlin zu Monotype verschlagen, wo ich mich tiefergehend dem Themenbereich Typografie, Schrift und Type-Design widmen konnte.
Was mich seit meinem Studium bis heute begleitet ist das Motto: „Designer/innen machen die Dinge nicht schöner, sondern greifbarer.“

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