No more blah, blah
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Mode hat ihre Unschuld als schönes Extra verloren. Wer von Unternehmen Transparenz, Sorgfalt und ökologisches Bewusstsein verlangt, kann PR, Marketing und Modejournalismus nicht ausklammern. Modedesign, also Trend, Look, Haptik, Farbe, Silhouette, Material – you name it, bestimmen zwar, was wir sehen und fühlen, was wir tragen möchten und dadurch, wie wir uns über Mode ausdrücken, es ist aber nicht länger zeitgemäß, die modische Aussage und Designsprache in den Vordergrund zu stellen und darüber soziale und ökologische Aspekte nicht nur zu vernachlässigen, sondern zu ignorieren.
Meistens finden Berichte über Herstellung, Arbeitsbedingungen, Herkunft der Fasern wie Baumwolle oder Entsorgung von Altkleidern nicht in Modemagazinen oder via Fashion Content statt, sondern in Heften wie Spiegel, Brand eins, in Dokumentionen von zdf, ARD und arte oder auf Plattformen wie Let’s flip statt.
Wenn wir als Gesellschaft ernsthaft über Mode im Kontext Klimakatastrophe, Kinderarbeit etc. diskutieren wollen und im besten Falle etwas ändern, muss Nachhaltigkeit und Sorgfaltspflicht Teil des Storytellings jeder Kollektion sein.
Cynthia Blasberg arbeitet seit 2016 für die Fachmagazine TextilMitteilungen und J’N’C als Redakteurin und ist Head of Content von Green Knowledge. Sie ist seit fast 30 Jahren für verschiedene Publikationen als Redakteurin und Autorin tätig und hat auch Erfahrung auf der anderen Seite im Bereich PR und Event gemacht. Während ihrer Zeit als Mode- und Bildredakteurin für das Musikmagazin Intro in den Nullerjahren wurde sie auf die ersten Brands aufmerksam, die Nachhaltigkeit thematisieren wie zum Beispiel Howies und Komodo. Im Lauf der Jahre hat sie Nachhaltigkeit in der Mode- und Textilindustrie zu ihrem Fokusthema gemacht.
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